“Die Kin­der von Ausch­witz sin­gen so laut!” – Lesung am 17. Juli
"Die Kinder von Auschwitz singen so laut!" – Lesung am 17. Juli
Das erschütterte Leben der Sintiza Martha Guttenberger – Lesung und Gespräch mit Magdalena Guttenberger und Manuel Werner
"Die Kinder von Auschwitz singen so laut!" – Lesung am 17. Juli
Das erschütterte Leben der Sintiza Martha Guttenberger – Lesung und Gespräch mit Magdalena Guttenberger und Manuel Werner

Eine gemein­sa­me Ver­an­stal­tung am 17. Juli 2022 um 11:00 Uhr von Haus der Geschich­te Baden-Würt­tem­berg, Initia­ti­ve Lern- und Gedenk­ort Hotel Sil­ber, Ver­band Deut­scher Sin­ti und Roma, Lan­des­ver­band Baden-Würt­tem­berg und Geden­kin­itia­ti­ve Mahn­mal Ravensburg. 

Über vie­le Jah­re hin­weg hat Mag­da­le­na Gut­ten­ber­ger die Erzäh­lun­gen ihrer Schwie­ger­mut­ter Mar­tha Gut­ten­ber­ger über ihre Ver­fol­gungs­er­fah­run­gen in der Zeit des Natio­nal­so­zia­lis­mus auf­ge­zeich­net. Mit Manu­el Wer­ner, der wei­te­re Gesprä­che mit der Ausch­witz-Über­le­ben­den führ­te, brach­te sie ein Buch her­aus: als Erin­ne­rung und Mah­nung für ihre Fami­lie und die Öffent­lich­keit. Im Anschluss an die Lesung fin­det ein mode­rier­tes Gespräch mit den Autor:innen Mag­da­le­na Gut­ten­ber­ger und Manu­el Wer­ner statt.

Wir bit­ten um Anmel­dung bis zum 14. Juli unter: veranstaltungen-hs@hdgbw.de.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen: Mag­da­le­na Gut­ten­ber­ger hat über vie­le Jah­re die Erzäh­lun­gen ihrer Schwie­ger­mut­ter Mar­tha Gut­ten­ber­ger über ihre Ver­fol­gungs­er­fah­run­gen in der Zeit des Natio­nal­so­zia­lis­mus auf­ge­zeich­net. Mag­da­le­na und ihr Mann Juli­us, der Sohn von Mar­tha, leb­ten seit den 1970er Jah­ren gemein­sam im Ravens­bur­ger Ummen­win­kel, wo Mar­tha ab 1945 nach ihrer Befrei­ung von einem Todes­marsch ihr wei­te­res Leben ver­brach­te – jahr­zehn­te­lang in zwei Räu­men einer Bara­cke des vor­ma­li­gen städ­ti­schen NS-Zwangs­la­gers.
Die Befrei­ung durch die Alli­ier­ten bedeu­te­te aber kein Ende der Dis­kri­mi­nie­rung für Sin­ti und Roma durch die Mehr­heits­ge­sell­schaft. Der stän­di­ge Kon­takt ermög­lich­te es, dass Mar­tha ihrer Schwie­ger­toch­ter in vie­len Situa­tio­nen des all­täg­li­chen Lebens Facet­ten ihrer Bio­gra­phie erzähl­te. Mar­tha Gut­ten­ber­ger woll­te, dass das ihr Wider­fah­re­ne nach ihrem Tod bekannt wird. Mag­da­le­na ent­schied sich zusam­men mit Manu­el Wer­ner und mit der Zustim­mung ihres Man­nes, die Erzäh­lun­gen und Berich­te schrift­lich als Mah­nung und Erin­ne­rung für ihre Fami­lie und die öffent­li­che Aus­ein­an­der­set­zung mit dem Schick­sal der Sin­ti und Roma fest­zu­hal­ten.
So ent­stand die Idee, ein Buch zu gestal­ten, das die Mög­lich­keit bot, neben Marthas Erin­ne­run­gen auch Noti­zen der Gesprä­che zwi­schen ihr und Mag­da­le­na, Fami­li­en­do­ku­men­te, Fotos, wei­te­re Erin­ne­run­gen und viel­fäl­ti­ge his­to­ri­sche Infor­ma­tio­nen zusam­men­zu­stel­len und der Öffent­lich­keit zugäng­lich zu machen. Manu­el Wer­ner hielt hier­zu wei­te­re Gesprä­che fest, recher­chier­te zu ver­schie­de­nen Berei­chen und erstell­te so ein Manu­skript, das vie­le Aspek­te enthält.

Sie­he auch: https://www.geschichtsort-hotel-silber.de/#veranstaltungen

17 Jul, 2022
11:00 Uhr
02:00
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Geschichtsort Hotel Silber
Dorotheenstraße 10 / Else-Josenhans-Straße 3
70173 Stuttgart

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