Die Vergangenheit beiseitezuschieben ist vielen Menschen nicht möglich. Angehörige der Sinti und Roma sind mit ihr konfrontiert: in Träumen, in Gefühlen wie Schuld und Scham, und sogar in epigenetischen Veränderungen. Wir nehmen auf der Veranstaltung die Folgen der Traumata in den Blick.
Die französische Schriftstellerin Cécile Wajsbrot, deren Großvater in Auschwitz ermordet wurde, schrieb über die Überlebenden: „Gemessen daran [am Leid der ermordeten Vorfahren] hat nichts Bestand. Weder ihr Leben, noch alles andere“.
Vor Ort sprechen wir mit Wissenschaftler*innen und mit Nachkommen der zweiten und dritten Generation. Sie erhalten nicht nur Informationen, sondern hören auch vom Umgang und der Bearbeitung der Traumata.
Wir thematisieren zudem, wie sich die Traumata auf die Arbeit zivilgesellschaftlicher Organisationen auswirkt und diskutieren, wie Erinnerungsarbeit zukünftig aussehen kann.
Wir freuen uns auf den Austausch, die Akkordeonmusik, künstlerische Beiträge und Besinnung im Zusammensein.
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