Mer pral men­de / Wir über uns
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Sin­ti und Roma sind seit dem Mit­tel­al­ter Teil der euro­päi­schen Kul­tur. Seit über 600 Jah­ren ist das Gebiet des heu­ti­gen Bun­des­lan­des Baden-Würt­tem­berg ihre Hei­mat. Heu­te leben Schät­zun­gen zufol­ge mehr als 12.000 Ange­hö­ri­ge der Min­der­heit in Baden-Würt­tem­berg. Die deut­schen Sin­ti und Roma sind – neben den Dänen, den Frie­sen und den Lau­sit­zer Sor­ben – eine von vier in Deutsch­land aner­kann­ten auto­chtho­nen natio­na­len Min­der­hei­ten. Die deut­schen Sin­ti und Roma spre­chen neben ihrer Hei­mat­spra­che Deutsch in der Regel auch ihre Mut­ter­spra­che Roma­nes. Sie kön­nen dar­um auch als Men­schen mit Roma­ni-Back­ground bezeich­net wer­den, was auf die beson­de­re Stel­lung der Spra­che Roma­nes ver­weist, wie sie im deut­schen Sprach­raum genannt wird, oder Roma­ni, wie sie – auch als Über­be­griff für unter­schied­li­che Sprach­va­ri­an­ten – in der inter­na­tio­na­len Dis­kus­si­on heißt. Die­ser inklu­si­ve Begriff schließt die auto­chtho­ne natio­na­le Min­der­heit der deut­schen Sin­ti und Roma genau­so ein wie die nach 1945 als „Gast­ar­bei­ter“ nach Deutsch­land migrier­ten Roma, von denen vie­le längst deut­sche Staats­bür­ger sind, die Bür­ger­kriegs­flücht­lin­ge der 1990er Jah­re oder Roma aus neu­en EU-Staa­ten, die seit 2007 in die Bun­des­re­pu­blik gekom­men sind. Die Hete­ro­ge­ni­tät und kul­tu­rel­le Plu­ra­li­tät der größ­ten euro­päi­schen Min­der­heit, die eine Viel­zahl unter­schied­li­cher Min­der­hei­ten dar­stellt, soll damit zum Aus­druck gebracht wer­den. Obwohl Sin­ti und Roma seit Jahr­hun­der­ten zur deut­schen und euro­päi­schen Kul­tur gehö­ren, waren sie immer wie­der Dis­kri­mi­nie­rung, Ver­fol­gung und Ver­trei­bung aus­ge­setzt. Das natio­nal­so­zia­lis­ti­sche Deutsch­land ver­folg­te Sin­ti und Roma sys­te­ma­tisch mit dem Ziel der end­gül­ti­gen Ver­nich­tung. Etwa 500.000 Sin­ti und Roma fie­len die­sem Völ­ker­mord im von Deutsch­land besetz­ten Euro­pa zum Opfer. Ihr kul­tu­rel­les Erbe wur­de zu gro­ßen Tei­len zer­stört. Der Ver­band Deut­scher Sin­ti und Roma, Lan­des­ver­band Baden-Würt­tem­berg e.V. (VDSR-BW) hat sei­ne Ursprün­ge in der Bür­ger­rechts­be­we­gung der deut­schen Sin­ti und Roma. Dis­kri­mi­nie­rung bestimm­te den All­tag von Sin­ti und Roma auch in der Bun­des­re­pu­blik nach 1945. Erst 1982 hat die Bun­des­re­pu­blik den Völ­ker­mord an den Sin­ti und Roma Deutsch­lands und Euro­pas aner­kannt. Der gemein­nüt­zi­ge VDSR-BW wur­de 1986 gegrün­det. Die Bür­ger­rechts­ar­beit hat zu einem Wan­del der poli­ti­schen Kul­tur, zur Aner­ken­nung von Viel­falt im Land bei­getra­gen – und auch zu einem wach­sen­den Inter­es­se an der Kul­tur und Geschich­te von Men­schen mit Roma­ni-Back­ground. Der Lan­des­ver­band ist durch einen 2013 geschlos­se­nen und 2018 erneu­er­ten Staats­ver­trag Part­ner des Lan­des Baden-Würt­tem­berg und die ein­zi­ge Ein­rich­tung in Baden-Würt­tem­berg, die die Inter­es­sen und Rech­te von Sin­ti und Roma im Land umfas­send ver­tritt. Als Bil­dungs­ein­rich­tung, Ort des Geden­kens, Insti­tu­ti­on des kul­tu­rel­len Lebens mit sei­nem Kul­tur­haus Rom­noK­her und bür­ger­recht­li­che Bera­tungs­stel­le ist der Lan­des­ver­band Dia­log­part­ner der Min­der­heit, der Insti­tu­tio­nen des öffent­li­chen Lebens und der Zivil­ge­sell­schaft. Der VDSR-BW wirkt als Mit­glied der bei der Lan­des­zen­tra­le für poli­ti­sche Bil­dung ange­sie­del­ten Lan­des­ar­beits­ge­mein­schaft der Gedenk­stät­ten und Gedenk­stät­ten­in­itia­ti­ven in Baden-Würt­tem­berg (LAGG) oder des Denk­stät­ten­ku­ra­to­ri­ums NS-Doku­men­ta­ti­on Ober­schwa­ben mit an der Gestal­tung der Erin­ne­rungs­kul­tur im Land. Auf natio­na­ler Ebe­ne enga­giert sich der Lan­des­ver­band u.a. als Mit­glied im von der Stif­tung Denk­mal für die ermor­de­ten Juden Euro­pas in Ber­lin koor­di­nier­ten Bünd­nis für Soli­da­ri­tät mit den Sin­ti und Roma Euro­pas für die Min­der­hei­ten- und Bür­ger­rech­te und für das Geden­ken an den Völ­ker­mord an den Sin­ti und Roma Euro­pas. Der VDSR-BW wirkt weit über die Lan­des­gren­zen hin­aus. Sein Staats­ver­trag ist ein deutsch­land- und euro­pa­weit viel­be­ach­te­tes Modell.

Sin­ti und Roma sind seit dem Mit­tel­al­ter Teil der euro­päi­schen Kul­tur. Seit über 600 Jah­ren ist das Gebiet des heu­ti­gen Bun­des­lan­des Baden-Würt­tem­berg ihre Hei­mat. Heu­te leben Schät­zun­gen zufol­ge mehr als 12.000 Ange­hö­ri­ge der Min­der­heit in Baden-Würt­tem­berg. Die deut­schen Sin­ti und Roma sind – neben den Dänen, den Frie­sen und den Lau­sit­zer Sor­ben – eine von vier in Deutsch­land aner­kann­ten auto­chtho­nen natio­na­len Min­der­hei­ten. Die deut­schen Sin­ti und Roma spre­chen neben ihrer Hei­mat­spra­che Deutsch in der Regel auch ihre Mut­ter­spra­che Roma­nes. Sie kön­nen dar­um auch als Men­schen mit Roma­ni-Back­ground bezeich­net wer­den, was auf die beson­de­re Stel­lung der Spra­che Roma­nes ver­weist, wie sie im deut­schen Sprach­raum genannt wird, oder Roma­ni, wie sie – auch als Über­be­griff für unter­schied­li­che Sprach­va­ri­an­ten – in der inter­na­tio­na­len Dis­kus­si­on heißt. Die­ser inklu­si­ve Begriff schließt die auto­chtho­ne natio­na­le Min­der­heit der deut­schen Sin­ti und Roma genau­so ein wie die nach 1945 als „Gast­ar­bei­ter“ nach Deutsch­land migrier­ten Roma, von denen vie­le längst deut­sche Staats­bür­ger sind, die Bür­ger­kriegs­flücht­lin­ge der 1990er Jah­re oder Roma aus neu­en EU-Staa­ten, die seit 2007 in die Bun­des­re­pu­blik gekom­men sind. Die Hete­ro­ge­ni­tät und kul­tu­rel­le Plu­ra­li­tät der größ­ten euro­päi­schen Min­der­heit, die eine Viel­zahl unter­schied­li­cher Min­der­hei­ten dar­stellt, soll damit zum Aus­druck gebracht wer­den. Obwohl Sin­ti und Roma seit Jahr­hun­der­ten zur deut­schen und euro­päi­schen Kul­tur gehö­ren, waren sie immer wie­der Dis­kri­mi­nie­rung, Ver­fol­gung und Ver­trei­bung aus­ge­setzt. Das natio­nal­so­zia­lis­ti­sche Deutsch­land ver­folg­te Sin­ti und Roma sys­te­ma­tisch mit dem Ziel der end­gül­ti­gen Ver­nich­tung. Etwa 500.000 Sin­ti und Roma fie­len die­sem Völ­ker­mord im von Deutsch­land besetz­ten Euro­pa zum Opfer. Ihr kul­tu­rel­les Erbe wur­de zu gro­ßen Tei­len zer­stört. Der Ver­band Deut­scher Sin­ti und Roma, Lan­des­ver­band Baden-Würt­tem­berg e.V. (VDSR-BW) hat sei­ne Ursprün­ge in der Bür­ger­rechts­be­we­gung der deut­schen Sin­ti und Roma. Dis­kri­mi­nie­rung bestimm­te den All­tag von Sin­ti und Roma auch in der Bun­des­re­pu­blik nach 1945. Erst 1982 hat die Bun­des­re­pu­blik den Völ­ker­mord an den Sin­ti und Roma Deutsch­lands und Euro­pas aner­kannt. Der gemein­nüt­zi­ge VDSR-BW wur­de 1986 gegrün­det. Die Bür­ger­rechts­ar­beit hat zu einem Wan­del der poli­ti­schen Kul­tur, zur Aner­ken­nung von Viel­falt im Land bei­getra­gen – und auch zu einem wach­sen­den Inter­es­se an der Kul­tur und Geschich­te von Men­schen mit Roma­ni-Back­ground. Der Lan­des­ver­band ist durch einen 2013 geschlos­se­nen und 2018 erneu­er­ten Staats­ver­trag Part­ner des Lan­des Baden-Würt­tem­berg und die ein­zi­ge Ein­rich­tung in Baden-Würt­tem­berg, die die Inter­es­sen und Rech­te von Sin­ti und Roma im Land umfas­send ver­tritt. Als Bil­dungs­ein­rich­tung, Ort des Geden­kens, Insti­tu­ti­on des kul­tu­rel­len Lebens mit sei­nem Kul­tur­haus Rom­noK­her und bür­ger­recht­li­che Bera­tungs­stel­le ist der Lan­des­ver­band Dia­log­part­ner der Min­der­heit, der Insti­tu­tio­nen des öffent­li­chen Lebens und der Zivil­ge­sell­schaft. Der VDSR-BW wirkt als Mit­glied der bei der Lan­des­zen­tra­le für poli­ti­sche Bil­dung ange­sie­del­ten Lan­des­ar­beits­ge­mein­schaft der Gedenk­stät­ten und Gedenk­stät­ten­in­itia­ti­ven in Baden-Würt­tem­berg (LAGG) oder des Denk­stät­ten­ku­ra­to­ri­ums NS-Doku­men­ta­ti­on Ober­schwa­ben mit an der Gestal­tung der Erin­ne­rungs­kul­tur im Land. Auf natio­na­ler Ebe­ne enga­giert sich der Lan­des­ver­band u.a. als Mit­glied im von der Stif­tung Denk­mal für die ermor­de­ten Juden Euro­pas in Ber­lin koor­di­nier­ten Bünd­nis für Soli­da­ri­tät mit den Sin­ti und Roma Euro­pas für die Min­der­hei­ten- und Bür­ger­rech­te und für das Geden­ken an den Völ­ker­mord an den Sin­ti und Roma Euro­pas. Der VDSR-BW wirkt weit über die Lan­des­gren­zen hin­aus. Sein Staats­ver­trag ist ein deutsch­land- und euro­pa­weit viel­be­ach­te­tes Modell.

Der Staats­ver­trag

Der Staats­ver­trag

Mit dem am 28. Novem­ber 2013 unter­zeich­ne­ten Ver­trag des Lan­des Baden- Würt­tem­berg mit dem VDSR-BW wur­de die Bezie­hung des Lan­des zur natio­na­len Min­der­heit der deut­schen Sin­ti und Roma in Baden-Würt­tem­berg auf eine fes­te recht­li­che und finan­zi­el­le Grund­la­ge gestellt. Der Staats­ver­trag wur­de am 14. Novem­ber 2018 für die Dau­er von 15 Jah­ren erneu­ert und in die­ser Form am 19. Dezem­ber 2019 vom Land­tag von Baden-Würt­tem­berg als Gesetz ver­ab­schie­det. Der zen­tra­le Ort, an dem die Part­ner­schaft zwi­schen dem Land Baden-Würt­tem­berg und dem Lan­des­ver­band auf Augen­hö­he ver­wirk­licht wird, ist der bereits mit dem ers­ten Staats­ver­trag geschaf­fe­ne Rat für die Ange­le­gen­hei­ten der deut­schen Sin­ti und Roma in Baden-Würt­tem­berg. Die­ser hat die Auf­ga­be, die Belan­ge der deut­schen Sin­ti und Roma im Land zu erör­tern, gemein­sa­me Auf­ga­ben und Zie­le zu bera­ten und ent­spre­chen­de Emp­feh­lun­gen an die Lan­des­re­gie­rung und den Land­tag zu rich­ten. Dass Staat und natio­na­le Min­der­heit die­se Auf­ga­ben auf Augen­hö­he ange­hen, ist ein Novum in der deut­schen Geschich­te. Der Land­tag ist regel­mä­ßig über Arbeit und Beschlüs­se des Rates zu unter­rich­ten. Die Bestel­lung in den Rat erfolgt für alle Mit­glie­der jeweils für die Dau­er der Wahl­pe­ri­ode des Land­ta­ges. Der Rat besteht aus jeweils sechs Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­tern des Lan­des sowie der deut­schen Sin­ti und Roma in Baden-Würt­tem­berg. Das Staats­mi­nis­te­ri­um ernennt den Koor­di­na­tor bzw. die Koor­di­na­to­rin des Rates mit Sitz im Staats­mi­nis­te­ri­um; die­se Posi­ti­on hat der­zeit Staats­mi­nis­te­rin The­re­sa Schop­per inne. Die wei­te­ren Mit­glie­der für das Land set­zen sich zusam­men aus zwei Ver­tre­tern des Land­tags, einem Ver­tre­ter des Minis­te­ri­ums für Kul­tus, Jugend und Sport, einem Ver­tre­ter des Minis­te­ri­ums für Sozia­les und Inte­gra­ti­on und einem Ver­tre­ter der kom­mu­na­len Lan­des­ver­bän­de. Die Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­ter der deut­schen Sin­ti und Roma wer­den auf Vor­schlag des VDSR-BW und mit Bestä­ti­gung durch den Land­tag in den Rat beru­fen. Mit dem Staats­ver­trag erkennt das Land Baden-Würt­tem­berg sei­ne geschicht­li­che Ver­ant­wor­tung gegen­über den Sin­ti und Roma als Bür­ge­rin­nen und Bür­ger des Lan­des eben­so an wie sei­ne Ver­pflich­tun­gen aus dem Rah­men­über­ein­kom­men des Euro­pa­ra­tes von 1995 zum Schutz natio­na­ler Min­der­hei­ten und der Euro­päi­schen Char­ta der Regio­nal- oder Min­der­hei­ten­spra­chen. Die Min­der­heit der deut­schen Sin­ti und Roma ist mit der Rati­fi­zie­rung des Rah­men­über­ein­kom­mens durch die Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land im Jahr 1997 und sei­nem Inkraft­tre­ten 1998 als eine von ins­ge­samt vier deut­schen natio­na­len Min­der­hei­ten aner­kannt. Das Rah­men­über­ein­kom­men gilt seit­dem als Bun­des­ge­setz. Deutsch­land ist regel­mä­ßig auf­ge­for­dert, über Schutz und För­de­rung der Min­der­heit zu berich­ten im Rah­men von Fort­schritts­be­rich­ten zum Rah­men­über­ein­kom­men, zur Euro­päi­schen Char­ta der Regio­nal- und Min­der­hei­ten­spra­chen und zum – dem­nächst durch eine neue Rah­menstra­te­gie zu erset­zen­den – EU-Rah­men für natio­na­le Stra­te­gien zur Inte­gra­ti­on der Roma bis 2020. Die baden-würt­tem­ber­gi­sche Min­der­hei­ten­po­li­tik ist dabei ein wesent­li­ches und durch den Staats­ver­trag bei­spiel­ge­ben­des Ele­ment. Auch hier­in kommt die euro­päi­sche Dimen­si­on der Tätig­keit des Lan­des­ver­bands zum Ausdruck.

Mit dem am 28. Novem­ber 2013 unter­zeich­ne­ten Ver­trag des Lan­des Baden- Würt­tem­berg mit dem VDSR-BW wur­de die Bezie­hung des Lan­des zur natio­na­len Min­der­heit der deut­schen Sin­ti und Roma in Baden-Würt­tem­berg auf eine fes­te recht­li­che und finan­zi­el­le Grund­la­ge gestellt. Der Staats­ver­trag wur­de am 14. Novem­ber 2018 für die Dau­er von 15 Jah­ren erneu­ert und in die­ser Form am 19. Dezem­ber 2019 vom Land­tag von Baden-Würt­tem­berg als Gesetz ver­ab­schie­det. Der zen­tra­le Ort, an dem die Part­ner­schaft zwi­schen dem Land Baden-Würt­tem­berg und dem Lan­des­ver­band auf Augen­hö­he ver­wirk­licht wird, ist der bereits mit dem ers­ten Staats­ver­trag geschaf­fe­ne Rat für die Ange­le­gen­hei­ten der deut­schen Sin­ti und Roma in Baden-Würt­tem­berg. Die­ser hat die Auf­ga­be, die Belan­ge der deut­schen Sin­ti und Roma im Land zu erör­tern, gemein­sa­me Auf­ga­ben und Zie­le zu bera­ten und ent­spre­chen­de Emp­feh­lun­gen an die Lan­des­re­gie­rung und den Land­tag zu rich­ten. Dass Staat und natio­na­le Min­der­heit die­se Auf­ga­ben auf Augen­hö­he ange­hen, ist ein Novum in der deut­schen Geschich­te. Der Land­tag ist regel­mä­ßig über Arbeit und Beschlüs­se des Rates zu unter­rich­ten. Die Bestel­lung in den Rat erfolgt für alle Mit­glie­der jeweils für die Dau­er der Wahl­pe­ri­ode des Land­ta­ges. Der Rat besteht aus jeweils sechs Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­tern des Lan­des sowie der deut­schen Sin­ti und Roma in Baden-Würt­tem­berg. Das Staats­mi­nis­te­ri­um ernennt den Koor­di­na­tor bzw. die Koor­di­na­to­rin des Rates mit Sitz im Staats­mi­nis­te­ri­um; die­se Posi­ti­on hat der­zeit Staats­mi­nis­te­rin The­re­sa Schop­per inne. Die wei­te­ren Mit­glie­der für das Land set­zen sich zusam­men aus zwei Ver­tre­tern des Land­tags, einem Ver­tre­ter des Minis­te­ri­ums für Kul­tus, Jugend und Sport, einem Ver­tre­ter des Minis­te­ri­ums für Sozia­les und Inte­gra­ti­on und einem Ver­tre­ter der kom­mu­na­len Lan­des­ver­bän­de. Die Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­ter der deut­schen Sin­ti und Roma wer­den auf Vor­schlag des VDSR-BW und mit Bestä­ti­gung durch den Land­tag in den Rat beru­fen. Mit dem Staats­ver­trag erkennt das Land Baden-Würt­tem­berg sei­ne geschicht­li­che Ver­ant­wor­tung gegen­über den Sin­ti und Roma als Bür­ge­rin­nen und Bür­ger des Lan­des eben­so an wie sei­ne Ver­pflich­tun­gen aus dem Rah­men­über­ein­kom­men des Euro­pa­ra­tes von 1995 zum Schutz natio­na­ler Min­der­hei­ten und der Euro­päi­schen Char­ta der Regio­nal- oder Min­der­hei­ten­spra­chen. Die Min­der­heit der deut­schen Sin­ti und Roma ist mit der Rati­fi­zie­rung des Rah­men­über­ein­kom­mens durch die Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land im Jahr 1997 und sei­nem Inkraft­tre­ten 1998 als eine von ins­ge­samt vier deut­schen natio­na­len Min­der­hei­ten aner­kannt. Das Rah­men­über­ein­kom­men gilt seit­dem als Bun­des­ge­setz. Deutsch­land ist regel­mä­ßig auf­ge­for­dert, über Schutz und För­de­rung der Min­der­heit zu berich­ten im Rah­men von Fort­schritts­be­rich­ten zum Rah­men­über­ein­kom­men, zur Euro­päi­schen Char­ta der Regio­nal- und Min­der­hei­ten­spra­chen und zum – dem­nächst durch eine neue Rah­menstra­te­gie zu erset­zen­den – EU-Rah­men für natio­na­le Stra­te­gien zur Inte­gra­ti­on der Roma bis 2020. Die baden-würt­tem­ber­gi­sche Min­der­hei­ten­po­li­tik ist dabei ein wesent­li­ches und durch den Staats­ver­trag bei­spiel­ge­ben­des Ele­ment. Auch hier­in kommt die euro­päi­sche Dimen­si­on der Tätig­keit des Lan­des­ver­bands zum Ausdruck.

Arbeits­schwer­punk­te des VDSR-BW

Arbeits­schwer­punk­te des VDSR-BW

  • Kul­tu­rel­le Arbeit – Rekon­struk­ti­on und Bewah­rung der im Natio­nal­so­zia­lis­mus zer­stör­ten Kul­tur von Sin­ti und Roma sowie För­de­rung und Ent­wick­lung der kul­tu­rel­len Iden­ti­tät von Men­schen mit Roma­ni-Back­ground in der Gegenwart 
  • Auf­ar­bei­tung und Doku­men­ta­ti­on der Geschich­te von Sin­ti und Roma auf loka­ler und regio­na­ler Ebe­ne (Ver­fol­gungs­ge­schich­te und his­to­ri­sche Kon­stel­la­tio­nen des Zusam­men­le­bens von Men­schen mit und ohne Roma­ni- Background) 
  • Gedenk­stät­ten­ar­beit 

  • Öffent­lich­keits­ar­beit gegen Dis­kri­mi­nie­rung und Ungleich­be­hand­lung von Sin­ti 
und Roma 
  • Infor­ma­ti­ons­ar­beit gegen anti­zi­ga­nis­ti­sche Vorurteile 
  • Tagun­gen und Fortbildungen 
  • Ange­bot einer Media­thek als einer digi­ta­len Infor­ma­ti­ons­platt­form für Sin­ti und 
Roma und für die „Mehr­heits­ge­sell­schaft“ 

  • Ein­zel­fall­be­ra­tung in allen Lebens­be­rei­chen der Min­der­heit (zu The­men wie 
Anti­dis­kri­mi­nie­rung, Bil­dung, Bür­ger­rech­te, Sozia­les) ein­schließ­lich der Bera­tung von blei­be­be­rech­tig­ten Roma (zu The­men wie Arbeit, Inte­gra­ti­on, Woh­nen, Sozia­les, Staatsbürgerschaft) 
  • Ent­wick­lung und Ein­rich­tung der For­schungs­stel­le Anti­zi­ga­nis­mus an der Ruprecht-Karls-Uni­ver­si­tät Hei­del­berg 2017 sowie Fort­füh­rung und Beglei­tung von Antiziganismusforschung 
  • Bil­dungs­stu­di­en zur Situa­ti­on von Sin­ti und Roma in Deutsch­land und Europa 
  • Gutachten/Recherchen zum Anti­zi­ga­nis­mus in der deut­schen Gesellschaft 
  • Jugend- und Bil­dungs­ar­beit für die Minderheit 
  • För­de­rung der Wohn­si­tua­ti­on von Sin­ti und Roma 
  • Bera­tung von Kom­mu­nen, Behör­den und NGOs 
  • För­de­rung von Chan­cen­gleich­heit in Bil­dung und Beruf 
  • Fort­bil­dung und Bera­tung von Lehrkräften
  • Bil­dungs­pro­gram­me für Schü­le­rin­nen und Schüler 
  • Ent­wick­lung von Unter­richts­ma­te­ria­li­en und Ein­bin­dung der The­ma­tik Sin­ti und 
Roma in die Bildungspläne
  • Inten­si­vie­rung der Zusam­men­ar­beit mit den Bil­dungs­ein­rich­tun­gen des 
Lan­des sowie der Lan­des­zen­tra­le für poli­ti­sche Bildung 
  • Auf­bau eines For­schungs­zen­trums der Min­der­heit zur Erfor­schung der 
eige­nen Kul­tur und Geschichte
  • Kul­tu­rel­le Arbeit – Rekon­struk­ti­on und Bewah­rung der im Natio­nal­so­zia­lis­mus zer­stör­ten Kul­tur von Sin­ti und Roma sowie För­de­rung und Ent­wick­lung der kul­tu­rel­len Iden­ti­tät von Men­schen mit Roma­ni-Back­ground in der Gegenwart 
  • Auf­ar­bei­tung und Doku­men­ta­ti­on der Geschich­te von Sin­ti und Roma auf loka­ler und regio­na­ler Ebe­ne (Ver­fol­gungs­ge­schich­te und his­to­ri­sche Kon­stel­la­tio­nen des Zusam­men­le­bens von Men­schen mit und ohne Roma­ni- Background) 
  • Gedenk­stät­ten­ar­beit 

  • Öffent­lich­keits­ar­beit gegen Dis­kri­mi­nie­rung und Ungleich­be­hand­lung von Sin­ti 
und Roma 
  • Infor­ma­ti­ons­ar­beit gegen anti­zi­ga­nis­ti­sche Vorurteile 
  • Tagun­gen und Fortbildungen 
  • Ange­bot einer Media­thek als einer digi­ta­len Infor­ma­ti­ons­platt­form für Sin­ti und 
Roma und für die „Mehr­heits­ge­sell­schaft“ 

  • Ein­zel­fall­be­ra­tung in allen Lebens­be­rei­chen der Min­der­heit (zu The­men wie 
Anti­dis­kri­mi­nie­rung, Bil­dung, Bür­ger­rech­te, Sozia­les) ein­schließ­lich der Bera­tung von blei­be­be­rech­tig­ten Roma (zu The­men wie Arbeit, Inte­gra­ti­on, Woh­nen, Sozia­les, Staatsbürgerschaft) 
  • Ent­wick­lung und Ein­rich­tung der For­schungs­stel­le Anti­zi­ga­nis­mus an der Ruprecht-Karls-Uni­ver­si­tät Hei­del­berg 2017 sowie Fort­füh­rung und Beglei­tung von Antiziganismusforschung 
  • Bil­dungs­stu­di­en zur Situa­ti­on von Sin­ti und Roma in Deutsch­land und Europa 
  • Gutachten/Recherchen zum Anti­zi­ga­nis­mus in der deut­schen Gesellschaft 
  • Jugend- und Bil­dungs­ar­beit für die Minderheit 
  • För­de­rung der Wohn­si­tua­ti­on von Sin­ti und Roma 
  • Bera­tung von Kom­mu­nen, Behör­den und NGOs 
  • För­de­rung von Chan­cen­gleich­heit in Bil­dung und Beruf 
  • Fort­bil­dung und Bera­tung von Lehrkräften
  • Bil­dungs­pro­gram­me für Schü­le­rin­nen und Schüler 
  • Ent­wick­lung von Unter­richts­ma­te­ria­li­en und Ein­bin­dung der The­ma­tik Sin­ti und 
Roma in die Bildungspläne
  • Inten­si­vie­rung der Zusam­men­ar­beit mit den Bil­dungs­ein­rich­tun­gen des 
Lan­des sowie der Lan­des­zen­tra­le für poli­ti­sche Bildung 
  • Auf­bau eines For­schungs­zen­trums der Min­der­heit zur Erfor­schung der 
eige­nen Kul­tur und Geschichte
Mit­glieds­ver­bän­de
Mit­glieds­ver­bän­de

Zen­tral­rat Deut­scher Sin­ti und Roma
Bre­men­eck­gas­se 2
69117 Hei­del­berg
Tel.: 06221 – 981101
Fax : 06221 – 981190
eMail: zentralrat@sintiundroma.de
http://www.sintiundroma.de

Ver­band Deut­scher Sin­ti und Roma Lan­des­ver­band Hes­sen
Anna­str. 44
64285 Darm­stadt
Tel.: 06151–377740
Fax: 06151–377750
eMail: verband@sinti-roma-hessen.de
http://www.sinti-roma-hessen.de

Ver­band Deut­scher Sin­ti und Roma Lan­des­ver­band Rhein­land-Pfalz e.V.
Schloß­str. 4
76829 Land­au
Tel.: 06341–85053
Fax.: 06341–85490
eMail: info@vdsr-rlp.de
http://www.vdsr-rlp.de

Ver­band Deut­scher Sin­ti und Roma Lan­des­ver­band Bay­ern
Mari­en­str. 16
90402 Nürn­berg
Tel.: 0911/99 28 793
Fax : 0911/99 28 798
eMail: sinti.bayern@nefkom.net
http://www.sinti-roma-bayern.de

Lan­des­ver­band Deut­scher Sin­ti und Roma Ber­lin-Bran­den­burg e.V.
Post­fach 12 09 24
10599 Ber­lin
Tel.: 030–43551170
Fax : 030–43551172
eMail: info@sinti-roma-berlin.de
http://www.sinti-roma-berlin.de

Ver­band Deut­scher Sin­ti und Roma Lan­des­ver­band Nord­rhein-West­fa­len
Köl­ner Str. 21
40211 Düs­sel­dorf
Tel.: 0211–161721
Fax : 0211–1649400
eMail: info@sintiundroma-nrw.de
http://www.sintiundroma-nrw.de

Bre­mer Sin­ti-Ver­ein e.V.
Her­den­tor­stein­weg 41
28195 Bre­men
Tel.: 0421–541014
Fax.: 0421–541015
eMail: sintiverein@aol.com

Bre­mer­ha­ve­ner Sin­ti-Ver­ein e.V.
Auf den Sül­ten 18
27576 Bre­mer­ha­ven
Tel.: 0471–503 208
Fax.: 0471– 62 65 166
eMail: sinti-verein@bremerhaven.de
http://www.bremerhavener-sinti-verein.de

Lan­des­ver­ein der Sin­ti in Ham­burg e.V.
Roten­häu­ser Stra­ße 8
21109 Ham­burg
Tel.: 040 – 57 131 484
Fax.: 040 – 57 131 483
eMail: r.weiss@landesverein-hamburg.de
http://www.landesverein-hamburg.de

Ver­band Deut­scher Sin­ti und Roma
Lan­des­ver­band Saar­land e.V.
Post­fach 101804660118 Saar­brü­cken
eMail: lvb.sinti-roma.saarland@web.de
http://www.lvbsr-saar.de

Zen­tral­rat Deut­scher Sin­ti und Roma
Bre­men­eck­gas­se 2
69117 Hei­del­berg
Tel.: 06221 – 981101
Fax : 06221 – 981190
eMail: zentralrat@sintiundroma.de
http://www.sintiundroma.de

Ver­band Deut­scher Sin­ti und Roma Lan­des­ver­band Hes­sen
Anna­str. 44
64285 Darm­stadt
Tel.: 06151–377740
Fax: 06151–377750
eMail: verband@sinti-roma-hessen.de
http://www.sinti-roma-hessen.de

Ver­band Deut­scher Sin­ti und Roma Lan­des­ver­band Rhein­land-Pfalz e.V.
Schloß­str. 4
76829 Land­au
Tel.: 06341–85053
Fax.: 06341–85490
eMail: info@vdsr-rlp.de
http://www.vdsr-rlp.de

Ver­band Deut­scher Sin­ti und Roma Lan­des­ver­band Bay­ern
Mari­en­str. 16
90402 Nürn­berg
Tel.: 0911/99 28 793
Fax : 0911/99 28 798
eMail: sinti.bayern@nefkom.net
http://www.sinti-roma-bayern.de

Lan­des­ver­band Deut­scher Sin­ti und Roma Ber­lin-Bran­den­burg e.V.
Post­fach 12 09 24
10599 Ber­lin
Tel.: 030–43551170
Fax : 030–43551172
eMail: info@sinti-roma-berlin.de
http://www.sinti-roma-berlin.de

Ver­band Deut­scher Sin­ti und Roma Lan­des­ver­band Nord­rhein-West­fa­len
Köl­ner Str. 21
40211 Düs­sel­dorf
Tel.: 0211–161721
Fax : 0211–1649400
eMail: info@sintiundroma-nrw.de
http://www.sintiundroma-nrw.de

Bre­mer Sin­ti-Ver­ein e.V.
Her­den­tor­stein­weg 41
28195 Bre­men
Tel.: 0421–541014
Fax.: 0421–541015
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Bre­mer­ha­ve­ner Sin­ti-Ver­ein e.V.
Auf den Sül­ten 18
27576 Bre­mer­ha­ven
Tel.: 0471–503 208
Fax.: 0471– 62 65 166
eMail: sinti-verein@bremerhaven.de
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Lan­des­ver­ein der Sin­ti in Ham­burg e.V.
Roten­häu­ser Stra­ße 8
21109 Ham­burg
Tel.: 040 – 57 131 484
Fax.: 040 – 57 131 483
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Ver­band Deut­scher Sin­ti und Roma
Lan­des­ver­band Saar­land e.V.
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