Daniel Strauß, Jovica Arvanitelli, Maryna Bublik, Zola Kondur, Mykhailo Biliavskyi, Angelina Biliavska, Slavica Husseini
Daniel Strauß, Jovica Arvanitelli, Maryna Bublik, Zola Kondur, Mykhailo Biliavskyi, Angelina Biliavska, Slavica Husseini
Koordinierte Hilfe für ukrainische Roma in Baden-Württemberg
Koordinierte Hilfe für ukrainische Roma in Baden-Württemberg
Arbeitstreffen mit Aktiven aus ganz Baden-Württemberg und ukrainischen Selbstorganisationen
Arbeitstreffen mit Aktiven aus ganz Baden-Württemberg und ukrainischen Selbstorganisationen

Mehr als 100 Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­ter von Lan­des­mi­nis­te­ri­en, Regie­rungs­prä­si­di­en, Land­kreis­tag, Städ­te­tag und Gemein­de­tag Baden-Würt­tem­berg, Land­krei­sen, Kom­mu­nen, sozia­len Trä­gern und Hilfs­or­ga­ni­sa­tio­nen aus dem gan­zen Land nah­men am 5. August 2022 an einem hybri­den Arbeits­tref­fen und Erfah­rungs­aus­tausch des VDSR-BW zum The­ma geflüch­te­te Roma aus der Ukrai­ne im Kul­tur­haus Rom­noK­her in Mann­heim sowie per Video­kon­fe­renz teil.

Um die aktu­el­len Her­aus­for­de­run­gen in Baden-Würt­tem­berg ver­ste­hen und ihnen rich­tig begeg­nen zu kön­nen, sind Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen über die Lage von Roma und ande­ren roma­nes­spra­chi­gen Min­der­hei­ten in der Ukrai­ne erfor­der­lich, die Dani­el Strauß in einer ein­drück­li­chen Prä­sen­ta­ti­on ver­mit­tel­te. Der Vor­sit­zen­de des VDSR-BW war weni­ge Tage zuvor als Teil der offi­zi­el­len Dele­ga­ti­on des Beauf­trag­ten der Bun­des­re­gie­rung gegen Anti­zi­ga­nis­mus in die Ukrai­ne gereist, um sich im Gespräch mit Regie­rungs­ver­tre­tern, Min­der­hei­ten­an­ge­hö­ri­gen und Selbst­or­ga­ni­sa­tio­nen ein Bild von den loka­len Pro­ble­men und dem gras­sie­ren­den Anti­zi­ga­nis­mus sowie von den Kriegs­fol­gen zu machen. Segre­ga­ti­on und mas­si­ve Dis­kri­mi­nie­rung bestim­men den Lebens­all­tag vie­ler der etwa 400.000 ukrai­ni­schen Roma. 

Bei dem Arbeits­tref­fen wur­den gemein­sam Selbst­or­ga­ni­sa­tio­nen ukrai­ni­scher Roma, die seit Beginn der Flucht vor dem Krieg in Baden-Würt­tem­berg in Part­ner­schaft mit dem VDSR-BW arbei­ten, der aktu­el­len Bedarf hier­zu­lan­de, Wege zur Ver­bes­se­rung der bis­he­ri­gen Situa­ti­on und Teil­ha­be­mög­lich­kei­ten geflüch­te­ter Roma erör­tert. Zola Kon­dur von Chi­ri­cli, einer ukrai­ni­schen Selbst­or­ga­ni­sa­ti­on, die vor allem Romnjia stärkt, der ukrai­ni­sche Rom und Rechts­an­walt Mykhailo Bili­avs­kyi, Ans­gar Lot­ter­mann, Minis­te­ri­al­rat im Minis­te­ri­um für Sozia­les, Gesund­heit und Inte­gra­ti­on, Joa­chim Wal­ter, Prä­si­dent des Land­kreis­ta­ges und Land­rat des Land­krei­ses Tübin­gen, und Daph­ne Had­ji­andre­ou-Boll, Koor­di­na­to­rin der Flücht­lings­hil­fe der Stadt Mann­heim, sowie Jovi­ca Arva­ni­tel­li als Koor­di­na­tor der Maß­nah­men beim VDSR-BW teil­ten ihre Erfah­run­gen, Ein­schät­zun­gen und Emp­feh­lun­gen mit. Eine Anwen­dung von Erkennt­nis­sen und Instru­men­ten aus dem ReFIT-Pro­jekt wur­de nahegelegt. 

Der Aus­tausch dien­te dem Ver­tie­fen gemein­sa­mer Hand­lungs­an­sät­ze und der Inten­si­vie­rung eines koor­di­nier­ten Vor­ge­hens. Der VDSR-BW und sei­ne ukrai­ni­schen Part­ner­or­ga­ni­sa­tio­nen bie­ten haupt- und ehren­amt­lich Akti­ven auf allen Ebe­nen Unter­stüt­zung und lösungs­ori­en­tier­te Ansät­ze beim Umgang mit aus der Ukrai­ne geflüch­te­ten Roma an.

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Beitrag erstellt am 10.08.2022

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