Erfolgreicher Austausch mit Sozialministerium: Weichenstellung für die zukünftige Zusammenarbeit und Inklusion
Erfolgreicher Austausch mit Sozialministerium: Weichenstellung für die zukünftige Zusammenarbeit und Inklusion

Ver­tre­te­rin­nen des Minis­te­ri­ums für Sozia­les, Gesund­heit und Inte­gra­ti­on haben den VDSR-BW in Mann­heim besucht. Im Mit­tel­punkt des Besuchs stan­den ein inten­si­ver Aus­tausch und das per­sön­li­che Ken­nen­ler­nen, da es im Minis­te­ri­um in jüngs­ter Zeit eini­ge per­so­nel­le Ver­än­de­run­gen gege­ben hat.

Wir ver­ab­schie­den uns von lang­jäh­ri­gen Wegbegleiter:innen und dan­ken ihnen für ihr gro­ßes Enga­ge­ment. Wir freu­en uns sehr dar­auf, die Zusam­men­ar­beit mit den neu­en Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen wei­ter­hin part­ner­schaft­lich und auf Augen­hö­he fortzuführen.

Der Schwer­punkt unse­rer Gesprä­che war das ReFIT-Pro­jekt (Regio­na­le För­de­rung von Inklu­si­on und Teil­ha­be). Die­ses wird bereits seit 2021 geför­dert und an den vier Stand­or­ten Mann­heim, Stutt­gart, Ulm und Frei­burg erfolg­reich umge­setzt. ReFIT ist ein Struk­tur- und Bera­tungs­pro­jekt, das sich für die gleich­be­rech­tig­te gesell­schaft­li­che Teil­ha­be von Sin­ti und Roma ein­setzt (z. B. bei Fra­gen zu Bil­dung, Woh­nen, Arbeit, Gesund­heit oder Behör­den­gän­gen). ReFIT leis­tet Auf­klä­rungs­ar­beit und baut Brü­cken zwi­schen der Min­der­heit und kom­mu­na­len Verwaltungen.

Wir haben uns inten­siv über die inhalt­li­che Arbeit vor Ort sowie über die aktu­el­len Her­aus­for­de­run­gen aus­ge­tauscht, gemein­sam mit der Fra­ge, wel­che zusätz­li­chen Maß­nah­men in Zukunft not­wen­dig sind. Bei einem Anschluss­tref­fen in Stutt­gart wird ins­be­son­de­re das INTURO-Pro­jekt im Fokus ste­hen. Die­ses Pro­jekt rich­tet sich ganz gezielt an Roma, die auf­grund des Krie­ges aus der Ukrai­ne nach Baden-Würt­tem­berg geflüch­tet sind.

Beson­ders wich­tig ist uns als VDSR-BW in all die­sen Pro­zes­sen, die zen­tra­len Akteu­re – staat­li­che Ein­rich­tun­gen, Ver­bän­de und Pro­jek­te – stär­ker zu unter­stüt­zen und die Zusam­men­ar­beit mit zivil­ge­sell­schaft­li­chen Orga­ni­sa­tio­nen wei­ter aus­zu­bau­en. Die­se part­ner­schaft­li­che Zusam­men­ar­beit auf Augen­hö­he mit Ver­ei­nen und Initia­ti­ven ist nicht nur unser eige­ner Anspruch, son­dern ent­spricht auch den kla­ren Erwar­tun­gen der Euro­päi­schen Kom­mis­si­on. Der aktu­el­le stra­te­gi­sche EU-Rah­men zur Gleich­stel­lung, Inklu­si­on und Teil­ha­be der Roma (2020–2030) sieht eine enge und struk­tu­rier­te Koope­ra­ti­on zwi­schen staat­li­chen Stel­len und der Zivil­ge­sell­schaft aus­drück­lich vor, um Dis­kri­mi­nie­rung abzu­bau­en und ech­te gesell­schaft­li­che Teil­ha­be zu ermöglichen.

Wir bli­cken zuver­sicht­lich auf die kom­men­den gemein­sa­men Pro­jek­te und dan­ken dem Sozi­al­mi­nis­te­ri­um für den kon­struk­ti­ven Aus­tausch und die lang­jäh­ri­ge her­vor­ra­gen­de Zusammenarbeit!

Beitrag erstellt am 02.04.2026

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