Aktuelle Veranstaltungen

Lade Veranstaltungen

« Alle Veranstaltungen

Ausstellung „Verfolgung und Widerstand der Zeugen Jehovas 1933-1945“

25. Januar @ 10:00 - 16. Februar @ 18:00

Öffnungszeiten:
Montag bis Donnerstag 10-18 Uhr
Samstag 10-18 Uhr
Sonntag 12-18 Uhr

Freitags geschlossen

Für eine Führung bitte vorab anmelden.

 

Die christliche Glaubensgemeinschaft der Zeugen Jehovas – bis Anfang der 1930er Jahre und im Nationalsozialismus oft auch weiterhin noch „Internationale Bibelforscher“ genannt – war unter den ersten Gruppen, die von den Nationalsozialisten bereits 1933 verboten und systematisch verfolgt wurden. Mindestens 10.700 deutsche Zeugen Jehovas und 2.700 aus den besetzten Ländern Europas erlitten direkte Verfolgung, zumeist in Form von Haft. Dabei handelt es sich um etwa 50 Prozent der damaligen Angehörigen der Opfergruppe. Etwa 2.800 Zeugen Jehovas aus Deutschland und 1.400 weitere aus dem vom Nationalsozialismus besetzten Europa waren in Konzentrationslagern inhaftiert. In den frühen Konzentrationslagern gehörten sie zu den größten Häftlingsgruppen. 1.250 der Verfolgten waren minderjährig, 600 Kinder wurden ihren Eltern weggenommen. Mindestens 1.000 deutsche und 600 nicht-deutsche Zeugen Jehovas verloren durch die nationalsozialistische Gewaltherrschaft ihr Leben. Darunter sind auch die beinahe 300 wegen Kriegsdienstverweigerung hingerichteten Zeugen Jehovas.

In Mannheim wurden nach aktuellem Forschungsstand 109 Zeugen Jehovas Opfer des Nationalsozialismus. Mindestens neun dieser Zeugen Jehovas wurden von den Nationalsozialisten ermordet oder kamen durch die NS-Verfolgung zu Tode.

Die Ausstellung „Verfolgung und Widerstand der Zeugen Jehovas 1933-1945“ ist bis zum 16.02.2020 im Kulturhaus RomnoKher zu sehen.

Details

Beginn:
25. Januar @ 10:00
Ende:
16. Februar @ 18:00

Veranstaltungsort

RomnoKher Mannheim
B7 16
Mannheim, 68159 Deutschland
+ Google Karte

Veranstalter

RomnoKher Mannheim